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i öisem Kafi und Bistro

5 JAHRE CAFÉ AM PULS – WIE WEITER?

Nach fünf Jahren gesammelter Erfahrungen sowie einer Befragung der Gäste, der freiwillig Mitarbei­ten­­den und der Betriebsleitung war es  an der Zeit, die Philosophie, die Organisation und das gastro­no­mische Angebot des Cafés am Puls zu überdenken. Die von der Kirchenpflege eingesetzte Arbeits­gruppe «Café am Puls – Wie weiter?» wertete alle Anliegen und Bedürfnisse seitens der Gäste, der freiwilligen Mit­arbei­ter:innen und der Betriebsleitung sorgfältig aus und unterbreitete ihre Empfeh­lungen der Kirchen­pflege. 

Die Analyse der Befragungen zeigt im Wesentlichen zwei Aspekte auf: Einerseits ist das Café am Puls zu einem sympathischen und beliebten Ort für eine lebendige Gemeinschaft von Jung bis Alt herange­wach­sen, andererseits ist man an die Grenzen des Machbaren ge­stos­sen. «Es war mit der Zeit alles etwas zu viel und wir sind organisatorisch und personell an unsere Grenzen ge­stossen», wie Hanni Rüegg, Prä­sidentin der reformierten Kirche Zollikon-Zumikon, erklärt: «Die Freiwilligen konnten ihre Arbeit nicht mehr in Ruhe verrichten, die Küche stiess oft an ihre Grenzen und die Gäste wünsch­ten sich wieder etwas mehr Gelassenheit des Personals, sprich der Freiwilligen und der Ange­stellten, damit auch wieder einmal ein ‘Schwatz und offenes Ohr’ für die Gäste möglich ist.»

Offensichtlich litt die Café-Atmosphäre zunehmend unter dem Druck, mit den zunehmenden Be­dürf­nissen und Wünschen, einem ausgiebigen MIttagsmenu sowie der stetig steigenden Be­sucher:innen­zahlen situations­gerecht umgehen zu können. Zudem verkleinerte sich während der letzten fünf Jahren – aus unter­schied­l­ichen Gründen – die Anzahl an Freiwilligen, die sich im Service-, im Küchen- oder im Bäcker:innen-­­Team engagierten.

Die Empfehlungen der Arbeitsgruppe «Café am Puls – Wie weiter?» hat die Kirchenpflege dazu be­wogen, ein überarbeitetes Gesamtkonzept zu beschliessen, das die nach wie vor die gültige Philoso­phie des Café am Puls als Begegnungsort wieder ins Bewsusstsein ruft und anstelle eines hektischen Restaurations­be­triebes den Akzent wieder ver­mehrt auf die generationen­verbindene Gemeinschaft setzt.

Unter dem Motto «Mitenand und Fürenand» soll das Café am Puls ein Ort für alle Genera­tionen bleiben, die Gäste sollen sich wohlfühlen und die angstellten und freiwilligen Mitarbeiter:innen sollen wieder mehr Zeit und Musse haben, ihre Arbeit mit Freude und Aufmerksamkeit erledigen zu können. 

Was heisst das für die Zukunft?

Im Café am Puls geht es um mehr als Kaffee und Essen – im Zentrum stehen achtsame Begeg­nungen, liebevolle Wärme und kleine Momente des Glücks. Genau hier setzt das überarbeitete Konzept an, wie Hanni Rüegg erklärt: «Das Café am Puls soll mit seiner Philosophie ‘Mitenand und Fürenand’ ein Erlebnis des Wohlbefindens, eine Atmosphäre der Lebendigkeit und Herzlichkeit sowie einen einfachen gastro­nomischen Genuss voller Kreativität und Inspiration schaffen, welcher der Seele guttut».

Kulturelles und soziales Engagement wie bisher

Das Café am Puls bietet wie bisher verschiedene kulturelle und soziale Angebote, die von einem Team der Reformierten Kirche Zollikon-Zumikon oder von Freiwilligen organisiert werden. Dazu zählen u.a. der «Talk am Puls», das «Trauer-Café», das «Sing-Café» und das «Singe mit de Chline». Unter dem Namen «Gipfeltreffen», das die Reformierte Kirche Zollikon-Zumikon in Zusam­menarbeit mit der Organi­sation «Alzheimer Zürich» organisiert, finden Menschen mit Gedächtnis­schwie­rig­keiten Gleichgesinnte, mit denen sie unter fachkundiger Leitung einen Nachmittag lang diskutieren, sich austauschen, philosophieren, spielen, rätseln, erinnern, sich in der Natur bewegen oder kreativ und künstlerisch tätig sein können. Der Nachmittag beginnt mit einem gemeinsamen Mittagessen. Das «Atelier mit de Chliine» wird am Freitag, 16. Januar 2026 zum letzten Mal stattfinden.

Die Bevölkerung von Zollikon und Umgebung kann sich auf die Wiedereröffnung des Café am Puls freuen – ganz nach dem Motto «Mitenand und Fürenand».

Mehr als ein Café
Ein Film über das Café am Puls der Age Stiftung

Mit dem «Café am Puls» hat die ref. Kirchgemeinde Zollikon-Zumikon ein Begegnungszentrum geschaffen, wo professionelle Fachkompetenz und ehrenamtliches Engagement gemeinsam wirken und die sorgende Gemeinschaft sich sichtbar manifestiert.

Die Age Stiftung hat einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des Projekts «Café am Puls» beigetragen.

Impressionen unseres Cafés

Am Puls der Zeit
De Träffpunkt im Zollikerberg

Das Café am Puls im Zollikerberg ist ein lebendiger Begegnungsort für alle Generationen, das von der reformierten Kirche Zollikon-Zumikon initiiert wurde.

Das Café am Puls ist zugleich Impulsgeberin als auch Drehschreibe für die Umsetzung eines zeitgemässen Alterskonzepts und der Idee der Sorgenden Gemeinschaft. Es ist ein Ort der Mitgestaltung, der gegenseitigen Unterstützung und des selbstorganisierten Handelns werden.

Der neue Treffpunkt im Zollikerberg öffnete seine Türen erstmals am 3. November 2020 und wurde bis zum Juli 2025 von Beatrice Burkhalter geführt. Ab August 2025 obliegt die Betriebsleitung Nicole Bernet, die von einem engagierten Team ehrenamtlicher Mitarbeitenden unterstützt wird.

Programm

Sorgende Gemeinschaft
Mitenand und fürenand

Im Rahmen des neuen Alterskonzepts der reformierten Kirchgemeinde Zollikon-Zumikon haben Studien und Bedürfnisumfragen gezeigt, dass der Sorgenden Gemeinschaft («Caring Community») und einem öffentlichen Begegnungsort für Menschen jeden Alters eine herausragende Bedeutung zukommen.

Das Café am Puls soll den Zollikerberg neu beleben und die Idee einer Gemeinschaft, die miteinander und füreinander da ist, unterstützen. Das Café und Bistro mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm richtet sich in erster Linie an Menschen im dritten und vierten Lebensalter, darüber hinaus aber auch an ihre Angehörigen, Freunde und Nachbarn sowie die Einwohnerinnen und Einwohner von Zollikerberg, Zollikon und Umgebung.

Das Angebot der reformierten Kirche Zollikon-Zumikon vereint generationenübergreifendes und helfendes Handeln und schafft einen öffentlich zugänglichen Ort des Miteinanders.

Alterskonzept